Kinderarmut bedeutet in ihrer Würde verletzte Kinder
erinnern Sie sich noch an die letzten Monate des Jahres 2025 – innenpolitisch waren sie geprägt von der sog. „Rentendebatte“. Was kein Wunder ist. Schließlich leben in Deutschland rund 19…
erinnern Sie sich noch an die letzten Monate des Jahres 2025 – innenpolitisch waren sie geprägt von der sog. „Rentendebatte“. Was kein Wunder ist. Schließlich leben in Deutschland rund 19…
Respekt, Vertrauen, Weltoffenheit – der Kinderwürde Blog von Claus Koch Liebe Leser*innen, nach Schließung des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB) werde ich ab Januar 2026 den Blog „Kinderwürde“ in vierzehntägigem Rhythmus…
Beitrag von Udo Baer
Bindungsverhalten wird gelernt. Entscheidend sind dafür die Beziehungserfahrungen zwischen Eltern und Kindern. Doch was ist das eigentlich: Bindung? Es wird zwar viel darüber geredet, aber selten wird definiert, was die Menschen, auch die Fachleute darunter verstehen. Ich verstehe unter Bindung, dass Menschen eine Fähigkeit zu anhaltenden und vertrauensvollen Verbindungen zu anderen Menschen erworben haben. „Anhaltend“ meint, dass es nicht nur um kurze Begegnungen geht, sondern um kontinuierliche Verbindungen zu anderen Menschen, die über einen längeren Zeitraum gelebt werden. Und was mit „vertrauensvoll“ gemeint ist, ist klar: Kinder wie Erwachsene bringen anderen Menschen grundsätzlich Vertrauen entgegen und können sich deshalb mit ihnen verbinden.
Beitrag von Dr. Udo Baer
Ja, Strafen haben in der Erziehung von Kindern eine Wirkung. Kinder gehorchen, aus Angst und aus Hilflosigkeit. Doch die Folgen sind für die Entwicklung der Kinder schädlich, und das nachhaltig. Kinder, die oft bestraft werden, fühlen sich erniedrigt, denn Strafen machen die Kinder klein und die Großen groß. In den Kindern nistet sich die Angst ein, denn das Erzeugen von Angst vor Strafen ist das Mittel jeder Erziehung, die auf Strafen setzt. Und in den Kindern werden Ohnmacht und Hilflosigkeit selbstverständlich, denn sie sind gegenüber denen, die Strafen verhängen, hilflos und ohnmächtig.
Das hat Folgen bis ins Erwachsenenalter. Wer starke und selbstbewusste Kinder möchte, sollte auf Strafen verzichten. Nur wenn Kinder schon so gebrochen sind („komplextraumatisiert“), können Strafen Teil eines haltgebenden Systems sein, das sie eine Zeit lang zur Stabilisierung brauchen. Die Kinder, mit denen Sie als Erzieher/innen, Lehrer/innen, Therapeut/innen oder Eltern zu tun haben, brauchen Strafen nicht, im Gegenteil, sie wirken schädlich. Doch was sind die Alternativen?
von Claus Koch Eine neue, Anfang Oktober veröffentlichte Bertelsmann-Studie zeigt, dass der Anteil qualifizierten Personals in deutschen Kindertagesstätten in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist. Während 2017 die Fachkraftquote noch…
Negative Erfahrungen mit dem Fühlen Manche Kinder, viel zu viele Kinder, haben auch in den ersten drei Lebensjahren negative Erfahrungen mit den Begegnungen des Fühlens machen müssen. Sehr häufig gingen…
Vielfältige Arten des Fühlens Nutzen Sie alle Möglichkeiten, den Kindern Erfahrungen des Fühlens in seinen vielfältigen Qualitäten anzubieten. Dazu gehört, dass Sie sich selbst mit den unterschiedlichen Qualitäten des Drückens…
von Claus Koch Sechzehn Erstklässler sitzen an verschiedenen Tischen vor ihr. Die meisten von ihnen haben nach einigen Wochen bereits Vertrauen in sie und ihre neue Umgebung gefasst. Der Unterricht…
Die Bedeutung „Spürender Begegnungen“ …also Fühlerfahrungen mit anderen Menschen und mit Dingen, erschließen sich Kleinkinder die Welt. Sie brauchen zugewandte, positive, Nähe um sich gesund entwickeln zu können. „Fühlen“ als…
"Mit spürenden Begegnungen…also Fühlerfahrungen mit anderen Menschen und mit Dingen, erschließen sich Kleinkinder die Welt. Sie brauchen zugewandte, positive, Nähe um sich gesund entwickeln zu können. „Fühlen“ als taktile Erfahrung…