Wirtschaftsstandort Kinderkrippe?
Dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer und viele Frauen mit ihrer Rente später allein kaum auskommen können, weil sie sich in ihren besten Berufsjahren „zu…
Dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer und viele Frauen mit ihrer Rente später allein kaum auskommen können, weil sie sich in ihren besten Berufsjahren „zu…
Die Zahl der Sitzenbleiber ist im Schuljahr 2021/2022 laut Statistischem Bundesamt um 67% gegenüber dem Vorjahr gestiegen – ein trauriger Rekord. Insgesamt mussten 155.800 Schülerinnen und Schüler die Klasse wiederholen,…
„Kleine Verlierer“ – diese Überschrift findet sich über einem von mehreren Artikeln zum unlängst veröffentlichten Abschlussbericht einer Corona-Kita-Studie, die von Mitte 2020 bis 2022 gemeinsam vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) und…
Eine Mutter erzählte mir: Mein Kind ist sehr ängstlich. Sie ist fünf Jahre alt und hat mittlerweile vor allem und jenem Angst. Sie will auch gar nicht mehr in die Kita gehen. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.“....
Von Claus Koch Es lässt sich täglich auf Neue beobachten. Kleine Kinder, die die Hand ihrer Eltern loslassen, rennen los. Auf dem Gehweg, am Strand, beim Spaziergehen. Egal wo. Wenn…
von Dr. Udo Baer Als der Kölner Psychiater Michael Winterhoff 2008 sein Buch veröffentlichte, in dem er zahlreiche Kinder als „Tyrannen“ oder „Monster“ beschimpfte, war die Aufregung groß. Auf der…
von Dr. Udo Baer
Teil 1: Gemeinsamkeiten würdigen
Diversität ist zunächst einmal eine Beschreibung, dass es unterschiedliche Gruppen von Menschen gibt. Anfangs wurde darunter die „sichtbare Diversität“ verstanden, also Unterscheidungen vor allem nach Aussehen und Hautfarbe. Dann wurde das Spektrum der Diversität erweitert auf weitere Unterscheidungen, zum Beispiel nach sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit und anderem mehr.
von Claus Koch
Dressieren Sie Ihr Kind mit der „Hund-Kind-Methode“ wie einen Hund und alles wird gut. Das zumindest empfiehlt die Hundetrainerin Aurea Verebes in der vom Fernsehsender RTL Anfang Januar dieses Jahres zur besten Sendezeit um 19 Uhr auf den Weg gebrachten Serie „Train Your Baby like a Dog“: „Was tun, wenn das Kind ständig schreit, die Familie auf Trab hält und andere ärgert? Hilfe kommt jetzt aus der modernen Hundeerziehung – die ‚positive Verstärkung‘.“ (Originaltext RTL)
Zielgruppe dieser Sendung sind, seit es solche Fernsehformate gibt, Eltern, deren Kinder partout nicht das tun wollen, was von ihnen verlangt wird. Und die damit öffentlich zur Schau gestellt werden: Kinder, die nicht einschlafen wollen, Kinder, die keine Ruhe geben und stattdessen ständig in Bewegung sind, Kinder, die statt bedingungslos zu gehorchen, sich dem elterlichen Kommando widersetzen, Kinder, die nicht essen wollen, was auf den Tisch kommt, die nicht leisten, was Schule und Elternhaus von ihnen verlangt – das ganze klassische Programm. Die Frage nach dem „Warum“ kindlichen Verhaltens wäre solchen Formaten viel zu „intellektuell“, mit anderen Worten zu kompliziert und zeitraubend, wenn es doch auch einfacher geht.
Der generelle Sinn von Hausaufgaben – Kritisch beleuchtet Gastbeitrag von Patrick Breitenstein Hausaufgaben sind für Kinder, Pädagogen, Lehrer und Eltern ein äußerst leidiges Thema. Ihr Nutzen hinsichtlich des Lernerfolgs ist…
Von Claus Koch
Erst im Jahr 2000 wurden in Deutschland alle Körperstrafen in der Kindererziehung aufgrund eines Gesetzes zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung verboten. Doch zwanzig Jahre später zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie des Uniklinikums Ulm im Auftrag des Deutschen Kinderschutzbundes und von UNICEF, dass das Schlagen von Kindern als Erziehungsmaßnahme bei einem großen Teil der deutschen Bevölkerung nach wie vor ziemlich verbreitet ist. So hält jede/r Zweite einen Klaps auf den Po für angebracht, jede/r Sechste sogar Ohrfeigen. Da sich heutzutage immer weniger Menschen unverhohlen für Gewalt gegen Kinder aussprechen, dürfte die Dunkelziffer derer, die Schläge als ein geeignetes Mittel zur Erziehung sehen, wohl noch höher liegen.