SERIE Spürende Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen (1): Quellen des Konzeptes und das Schauen
Viele Fachkräfte machen die Erfahrung, dass der Klang der Stimme manchmal mehr über die Befindlichkeit der Menschen aussagt, mit denen sie arbeiten, als der Inhalt der Worte. Auch der Blickkontakt über die Augen kann oft mehr bewirken (oder verhindern) als das gesprochene Wort. Das Konzept der Spürenden Begegnungen greift solche Erfahrungen auf, vertieft sie theoretisch und praktisch und bietet ein Instrument der Begegnung, das in vielen Bereichen sozialer und pädagogischer Arbeit eingesetzt werden kann. Von der Gefährdetenhilfe bis zur Altenarbeit, vom Kindergarten bis zum Jugendzentrum oder Frauenhaus. In diesem Beitrag werde ich in einem ersten Teil die Grundlagen des Verständnisses Spürender Begegnungen herausarbeiten. In folgenden Teilen werde ich genauer darauf eingehen, wie die Spürenden Begegnungen in der Arbeit mit Kindern genutzt werden können.
